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Übersicht der Fachbeiträge

Apistogramma steindachneri war die erste Apistogramma-Art, die ich als 14jähriger Schüler nachzog. Diese Tiere erwarb ich für stolze 27,- Mark als Trio (2,1) unter dem damals gebräuchlichen Namen Apistogramma ornatipinnis. Die Haltung der Tiere für eine längere Zeit hat mein Hobby und möglicherweise die Berufswahl nachhaltig geprägt.

von Stefan Karl Hetz

Apistogrammoides pucallpaensis ist in meiner Jugend immer ein Wunschfisch gewesen. In einer TI (Tetra Information, eine Zeitschrift des Tetra Verlags) von 1980 hatte ich das erste mal etwas über diese interessante und ungewöhnliche Art gelesen (Schmettkamp 1980). Ich musste allerdings erst 50 Jahre alt werden, um die Art selber mal zu pflegen und über einige Generationen nachzüchten zu können. Die Winzlinge verdienen den Namen Zwergbuntbarsche zu recht. Die Weibchen wurden bei mir zumindest als Wildfänge 24 bis 28 Millimeter lang, die Männchen wurden auch nicht größer als 38 mm.

von Stefan Karl Hetz

Der Rio San Martin ist ungefähr 700 km lang. Der Fluss führt bei Hochwasser klares bis leicht dunkel gefärbtes Wasser und wird somit gerne als Schwarzwasserfluss bezeichnet, bei Niedrigwasser (in den Monaten Juli, August und September, vgl. die Niederschlagsdaten) ist der Rio San Martin allerdings ein leicht eingetrübter Klarwasserfluss. Der Fluss entspringt im Osten von Bolivien an der Grenze zu Brasilien und nimmt bei Bella Vista den aus dem Süden kommenden Rio Blanco auf. Nun fließt er nach Norden und wendet sich kurz vor der Mündung in den Rio Itenez nach Nordwesten.

von Stefan Karl Hetz

Die drei Klarwasserlagunen von Los Lagos im zentralen Amazonastiefland der bolivianischen Provinz Beni, zwischen den beiden größeren Lagunen „Laguna Roja Aguada“ im Westen und der „Laguna Gisebra“ im Osten gelegen war, sind ein lohnenswertes Ziel zur Beobachtung von Fischen in deren Biotopen.

von Stefan Karl Hetz

Beim Stichwort Bolivien denkt der Leser wahrscheinlich zunächst an das bolivianische Hochland mit den Sehenswürdigkeiten vergangener Hochkulturen in den Anden. Die Staatsfläche von Bolivien besteht jedoch zu mehr als der Hälfte aus dem Amazonastiefland. Im Durchschnitt nur 100 bis 200 Meter hoch gelegen, entwässert das Tiefland nach Norden zum Amazonas hin. Wir haben uns die Fische und Biotope angesehen

von Stefan Karl Hetz

Unbeliebt? Dazu fragen sie mal einen Züchter von Fischarten, die als Jungfische auf Lebendfutter aus Teichen und Tümpeln angewiesen sind. Hydra, es soll in Deutschland in dieser Gattung fünf Arten geben, ist vor allem in Jungfischaufzuchtaquarien ein sehr unbeliebter Mitbewohner. Selbst mehrere Wochen alte Jungfische können den Süßwasserpolypen noch zum Opfer fallen.

von Dr. Stefan K. Hetz

Fische aus Amazonischen Gewässern sind permanent den physikalischen und chemischen Veränderungen der Wasserparameter ausgesetzt. Neben den saisonalen Veränderungen der Wasserstände (durch Regen- und Trockenzeiten) sind es vor allem starke Schwankungen der Sauerstoffkonzentration, die den Fischen zusetzen und spezielle ökophysiologische Anpassungsmechanismen wie die Reduktion des Sauerstoffverbrauchs, anaerobe Energiegewinnung, Oberflächenatmung oder kurzfristige Änderung der Blutparameter erfordern.

von Stefan Karl Hetz

Hyphessobrycon heterorhabdus gehörte seit meiner Kindheit auf die Wunschliste von Fischen. Seit ich im Alter von 14 Jahren die Art auf dem Einband eines kleinen Büchleins (Jocher 1968) gesehen hatte, wusste ich, dass ich diesen Fisch irgendwann einmal haben (und natürlich auch züchten) wollte. Ich gebe es ja zu, es war die Färbung der Tiere, die mich fasziniert hat. Nun bin ich ein recht geduldiger Mensch, keiner der „dringend“ irgendeine Art sucht und dafür hunderte von Kilometern zurücklegt. Oft löst sich das Problem überraschend ganz von allein, auch wenn es, wie bei H. heterorhabdus, mehr als zwanzig Jahre dauert.

von Stefan Karl Hetz